Seit dem Jahr 2005 müssen sich alle Hamburger Hauptschüler der 9. Klassen und Realschüler der 10. Klassen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch einer Abschlussprüfung unterziehen. Diese ist gewissermaßen das zentrale schulische Ereignis in den genannten Jahrgängen, auf das ein Jahr lang gewissenhaft hingearbeitet wird. Die Termine für die schriftlichen Prüfungen sowie alle Aufgaben werden von der Schulbehörde zentral vorgegeben; alle Hamburger Schüler schreiben am selben Tag zur selben Stunde dieselbe dreistündige Arbeit. Die Aufgaben werden erst eine Stunde vor Beginn der Prüfung geöffnet. Jede Arbeit wird wie im Abitur von zwei Lehrern unabhängig voneinander begutachtet. Einige Wochen vor den schriftlichen Prüfungen finden die mündlichen statt. Die Ergebnisse der mündlichen und der schriftlichen Prüfung werden zu einer Note zusammengefasst, die zu 40 % in die Zeugnisnote einfließt und dadurch die Qualität des Schulabschlusses erheblich mit beeinflusst.
Wie haben nun die Schüler der GS Allermöhe bisher in diesen Prüfungen abgeschnitten? Die Antwort ist einfach: gut! Aufgrund der vorliegenden Zahlen aus den zurückliegenden Jahren wissen wir, dass die GSA-Schüler besser als der Hamburger Durchschnitt waren, und zwar gilt dies für die Hauptschul- wie für die Realschulprüfung und für alle drei Fächer! Besonders in den Realschulprüfungen heben sich unsere Ergebnisse positiv vom durchschnittlichen Hamburger Ergebnis ab.
Welche Gründe gibt es für diesen schönen Erfolg? Zensieren die Lehrer dieser Schule besonders „nett“? Nein, eher das Gegenteil ist der Fall, weil klare Leistungsanforderungen bestehen und wir die Devise vertreten, dass man sich gute Noten erarbeiten muss. Vielmehr liegen die Gründe zum einen darin, dass unsere Schüler die Prüfung sowie die Vorbereitung darauf besonders ernst nahmen (wofür sie ein dickes Lob verdienen!), und zum anderen darin, dass der Unterricht anspruchsvoll und leistungsorientiert gestaltet ist und so ein gutes Training für die Prüfungen darstellt. Sehr zielgerichtet wird darauf hingearbeitet, der Unterrichtsstoff und die gestellten Aufgaben orientieren sich am Schwierigkeitsgrad der Prüfungen, so dass den Schülern die eigentlichen Prüfungen oft als gar nicht mehr so schwer erscheinen (Ausnahmen davon gibt es natürlich…). Besonders erfreulich: Gerade in den mündlichen Prüfungen wurde manch sensationelles Ergebnis erzielt.
Natürlich läuft es auch bei uns nicht immer alles ohne Probleme ab – aber wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir Schüler, die eine Schwächeperiode durchmachen, auffangen und fördern, so dass auch in diesen Fällen ein erfolgreiches Abschneiden ermöglicht wird. Auf die diesjährigen Prüfungen sind wir gespannt!